Kathrin Brunner
Betriebswirtin HSG, acht Jahre bei einer internationalen Beratung, danach Gründung von Clearbridge. Schwerpunkte: Strategieentwicklung und Nachfolgeplanung.
Die Gründerin, Kathrin Brunner, arbeitete acht Jahre lang als Projektleiterin in einem internationalen Beratungshaus. Was sie dort beobachtete: Projekte endeten oft mit einer Präsentation vor dem Verwaltungsrat, und danach passierte wenig. Die Empfehlungen verschwanden in Schubladen, weil niemand die Umsetzung begleitete.
Im Herbst 2016 gründete sie Clearbridge Consultants mit einer klaren Regel: Jedes Mandat enthält eine Umsetzungsphase. Wir verlassen ein Projekt erst, wenn die Veränderungen im Alltag des Unternehmens angekommen sind. Das heisst konkret: Neue Prozesse laufen, Mitarbeitende sind geschult, Kennzahlen werden gemessen.
In den ersten zwei Jahren betreuten wir vor allem Produktionsbetriebe im Zürcher Oberland. Ab 2019 kamen Dienstleistungsunternehmen, Handelsgesellschaften und Gesundheitseinrichtungen hinzu. Der gemeinsame Nenner aller Mandate: Unternehmen mit 20 bis 500 Mitarbeitenden, die vor einer konkreten Entscheidung stehen und eine externe Perspektive brauchen.
Werte klingen schnell beliebig. Deshalb haben wir für jeden unserer vier Grundsätze eine konkrete Prüffrage formuliert, die wir am Ende jedes Mandats beantworten müssen.
Prüffrage: Hat der Auftraggeber nach dem Mandat mindestens eine messbare Verbesserung dokumentiert? Wenn nicht, haben wir versagt. Wir messen Wirkung nicht an der Anzahl Beratungstage, sondern an veränderten Kennzahlen: Durchlaufzeit, Fehlerquote, Deckungsbeitrag.
Prüffrage: Versteht jede Person im Unternehmen, was sich ändert und warum? Unsere Berichte enthalten keine Fachbegriffe ohne Erklärung. Wenn eine Empfehlung nicht in zwei Sätzen zusammenfassbar ist, ist sie nicht durchdacht genug.
Prüffrage: Haben wir dem Auftraggeber mindestens einmal etwas gesagt, das er nicht hören wollte? Ein Berater, der nur bestätigt, was die Geschäftsleitung ohnehin denkt, ist überflüssig. Wir benennen Risiken, auch wenn das unbequem ist.
Prüffrage: Wurden alle Projektdaten nach Mandatsende gemäss unserer Löschrichtlinie behandelt? Wir speichern keine Kundendaten länger als nötig und verwenden keine Mandatsinhalte für Marketingzwecke, es sei denn, der Auftraggeber stimmt schriftlich zu.
Unser Team vereint verschiedene Ausbildungen und Berufserfahrungen. Was uns verbindet: Jede und jeder hat vor der Beratungstätigkeit in einem operativen Unternehmen gearbeitet. Wir kennen den Alltag unserer Kunden, weil wir selbst darin gesteckt haben.
Betriebswirtin HSG, acht Jahre bei einer internationalen Beratung, danach Gründung von Clearbridge. Schwerpunkte: Strategieentwicklung und Nachfolgeplanung.
Maschinenbauingenieur ETH, fünf Jahre Produktionsleiter bei einem Zulieferer der Medizintechnik. Seit 2018 bei Clearbridge, zuständig für Prozessoptimierung in Fertigungsbetrieben.
Organisationspsychologin, Universität Bern. Drei Jahre HR-Leiterin in einem Zürcher IT-Unternehmen. Seit 2021 bei Clearbridge, Fokus auf Organisationsdesign und Change-Begleitung.
Neben den drei Partnern arbeiten sechs weitere Beraterinnen und Berater in Teilzeit- und Projektanstellungen. Je nach Mandat ziehen wir Fachleute für Steuerrecht, IT-Architektur oder Arbeitsrecht hinzu.
Wir sind Mitglied der Schweizerischen Vereinigung für Unternehmensberatung (ASCO) und halten uns an deren Standesregeln. Unsere Beraterinnen und Berater bilden sich jährlich mindestens 40 Stunden weiter, dokumentiert und geprüft.
Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu früheren Auftraggebern her, die bereit sind, über ihre Erfahrungen mit uns zu sprechen. Wir veröffentlichen keine Kundennamen ohne ausdrückliche Zustimmung, weil Vertraulichkeit für uns keine Floskel ist.
Im Jahr 2023 hat die Handelszeitung Clearbridge Consultants in ihre Liste der empfohlenen KMU-Berater aufgenommen. Die Bewertung basierte auf Mandatsergebnissen, Kundenzufriedenheit und Qualifikation des Teams.